
... und Sie werden feststellen, dass alles, was gefährlich und giftig ist, plötzlich äußerst interessant und erkundenswert erscheint.
Damit Sie und Ihre Kleinen gesund und erholt durch den Sommer kommen, beherzigen Sie folgende Sicherheitstipps:
Papas Garage oder Gartenhäuschen ist für die Kleinen eine wahre Fundgrube an außergewöhnlichen Gegenständen. Woher soll man in so jungen Jahren auch wissen, dass Blaukorn keine Süßigkeit und Terpentin nicht trinkbar ist? Wer ahnt schon, dass die Heckenschere die Finger der kleinen Schwester glatt abschneiden würde? Gehen Sie lieber auf Nummer sicher: Dünger, Lacke und sonstige Chemikalien gehören in einen abschließbaren Schrank. Gartengeräte niemals in Reichweite von Kinderhänden aufbewahren.
Auch von Teichen und Schwimmbecken scheint eine besondere Anziehungskraft auszugehen, da nützt alles Reden und Warnen nichts. Ein Netz über der Wasserfläche ist kein Schutz – im Gegenteil: Kinder bahnen sich ihren Weg unter dem Netz hindurch und können darunter regelrecht gefangen werden. Das Einzige, was die Kleinen wirksam am Hineinklettern hindert, ist ein ausreichend hoher Zaun. Unverschlossene Regentonnen können zu Todesfallen für neugierige Kinder werden; sie müssen daher nach jeder Benutzung unbedingt mit einem fest sitzenden Deckel gesichert werden!
Der Garten ist ein idealer und geschützter Ort für kindliche Entdecker, wenn man diese Gefahren ausschließt. Sorgen Sie für kindgerechte Spielmöglichkeiten, das lenkt ab. Spiel- und Klettergeräte müssen das GS-Zeichen tragen und von weichem Untergrund umgeben sein. Rindenmulch ist übrigens ein günstiger und wirksamer Fallschutz.
Und wer lieber auf "Balkonien" bleibt, der sollte alle Klettermöglichkeiten (Tische, Stühle, Kästen, Blumenkübel etc.) in gehörigem Abstand von der Brüstung aufstellen. Hat das Balkongeländer Querstreben, müssen diese so abgedeckt werden, dass der Nachwuchs sie nicht als Leiter verwenden kann!
