Sind die Sommerferien zu Ende, werden viele Kinder wieder zu gefährdeten Verkehrsteilnehmern – vor allem, wenn sie mit dem Rad zur Schule fahren.
Eltern und Autofahrer können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Sicherheit radfahrender Schüler zu erhöhen. Kraftfahrer sollten auch innerhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit immer das Tempo drosseln, wenn radelnde Kinder in Blickweite sind. Umsichtiges Verhalten ist vor allem an Kreuzungen, Einmündungen und in der Nähe von Schulen wichtig.
Eltern sollten folgende Grundsätze beachten:
- Kinder sind in der Regel erst ab dem vierten Schuljahr in der Lage, allein im Straßenverkehr zu radeln.
- Voraussetzung für die Fahrt in den Schulalltag ist ein verkehrssicheres Rad und ein Helm als Kopfschutz.
- Brems- und Ausweichmanöver sollten im sicheren Umfeld von Spielplätzen und Parkanlagen geübt werden.
- Wählen Sie einen sicheren Schulweg; der kürzeste ist nicht immer der beste.
- Fahren Sie den Hin- und Rückweg zur Schule mehrmals gemeinsam mit den Kindern ab und machen Sie dabei auf mögliche Gefahrensituationen aufmerksam.
- Sorgen Sie dafür, dass sich die Kleinen frühzeitig auf den Weg zur Schule machen. Denn Zeitdruck verleitet zur Unaufmerksamkeit und erhöht das Risiko deutlich.
(Quelle: Hansa-Press)